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„Autos werden Erlebnisräume“

Audi zeigt mit aufregenden Konzeptfahrzeugen die Vision von Premiummobilität. Wie die in Zukunft gestaltet wird, schildern Henrik Wenders (Head of Brand AUDI AG) und Marc Lichte (Head of Design AUDI AG) im Interview.

02.09.2021 Interview: AUDI AG; Foto: Piotr Kożuch Lesezeit: 5 min

Marc Lichte und Henrik Wenders im Gespräch.
Marc Lichte (links) ist Head of Design, Henrik Wenders (rechts) Head of Brand AUDI AG.

Henrik, Sie haben angekündigt, im Laufe des Jahres zu zeigen, wie die Zukunft der Mobilität für Audi aussehen wird – mit drei Konzeptfahrzeugen, die die Mobilität neu definieren. Wie wird unsere Mobilität in Zukunft sein?

Henrik Wenders: Sie wird ein Erlebnis. Mit unseren Konzeptfahrzeugen zeigen wir, dass Autos immer mehr zu „Experience Devices“ werden. Das bedeutet, dass in einem Auto in Zukunft so viel mehr möglich sein wird als die reine Funktion des Fahrens. Autos werden ganz unterschiedliche Erlebnisse bieten. Durch das automatisierte Fahren1 kann in Zukunft möglicherweise das Auto zu einem Raum, in dem die Passagiere durch die digitale Anbindung arbeiten, entspannen oder Freunde treffen können.

 

 

Diese Fahrzeuge sollen für Audi eine neue Ära des Automobils begründen. Was ist an ihnen das Einzigartige, das es bisher so nicht gab? Was erfinden diese Fahrzeuge neu?

Henrik Wenders: Nichts weniger als die Mobilität an sich. Es geht dabei nicht mehr nur um die Reise von A nach B. Die Erlebnisse, die das Auto den Passagieren während der Reise bietet, stehen im Mittelpunkt. Durch ein holistisches digitales Ökosystem wird es möglich, Erlebnisse über das Fahren und die Reise hinaus zu eröffnen. Etwa wenn das Auto dank der Vernetzung meinen Lieblingskünstler kennt und einen Termin bei ihm vereinbart.

¹Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist. Die gezeigten automatisierten Fahrfunktionen sind aktuell in der Entwicklung befindliche Technologien, nicht für Serienfahrzeuge verfügbar und arbeiten nur innerhalb von Systemgrenzen. Alle gezeigten Nutzungsmöglichkeiten der technischen Systeme und Funktionen stellen nur ein mögliches Konzept dar und sind von der jeweiligen rechtlichen Regulierung im Land abhängig.

¹Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist. Die gezeigten automatisierten Fahrfunktionen sind aktuell in der Entwicklung befindliche Technologien, nicht für Serienfahrzeuge verfügbar und arbeiten nur innerhalb von Systemgrenzen. Alle gezeigten Nutzungsmöglichkeiten der technischen Systeme und Funktionen stellen nur ein mögliches Konzept dar und sind von der jeweiligen rechtlichen Regulierung im Land abhängig.

Progressiver Luxus der Zukunft ist die Freiheit, dem Kopf oder dem Herzen zu folgen.“

Henrik Wenders

Marc, Design ist viel mehr als nur Form. Sie sagen, die drei Konzeptfahrzeuge sind Ausdruck dessen, wie wir Zukunft schon heute gestalten. Was bedeutet das konkret?

Marc Lichte: Das bedeutet, dass Design eine neue Facette hinzugewinnt. Wir gestalten nicht mehr nur das Äußere und das Interieur, sondern auch das Erlebnis im Auto. Unsere Konzeptfahrzeuge bieten haptische, optische und sensorische Erlebnisse, die es bisher so nicht in Automobilen gab. Wie fühlt sich ein Service an, wie sieht das Icon dazu aus? Das sind Fragen, auf die wir schon heute Antworten bieten. Da geht eine ganz neue Welt auf, ein Gestaltungsraum, wie es ihn bisher noch nicht gab.

 

 

Henrik, diese Konzeptfahrzeuge stehen für einmalige, hochklassige Erlebnisse. Was sind einmalige High-Class-Erlebnisse im Kontext der Mobilität?

Henrik Wenders: Nehmen Sie den Audi skysphere concept², der Sportwagen und Grand Tourer miteinander vereint. Aufgrund des variablen Radstands sind das zwei Autos in einem. Das ist für mich High Class im besten Sinne: Wir bieten den Freiraum, zu wählen, welche Art von Auto gefahren werden möchte. So definieren wir progressiven Luxus der Zukunft: die Freiheit, dem Kopf oder dem Herzen zu folgen. Sich für genau das Zeit zu nehmen, was einem am wichtigsten ist. Diese Freiheit können wir dem Kunden in Zukunft möglicherweise geben – durch automatisiertes Fahren1, aber auch durch die Digitalisierung unserer Fahrzeuge.

Marc Lichte: Dabei sind unsere Konzeptfahrzeuge an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet, wir nennen es human centric design. Das bedeutet, alles ist intuitiv zu bedienen mit innovativen Schnittstellen. Es kann nicht sein, dass man rätseln muss, wie man die Klimaanlage kälter stellt. Das muss sofort klar sein.

¹Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist. Die gezeigten automatisierten Fahrfunktionen sind aktuell in der Entwicklung befindliche Technologien, nicht für Serienfahrzeuge verfügbar und arbeiten nur innerhalb von Systemgrenzen. Alle gezeigten Nutzungsmöglichkeiten der technischen Systeme und Funktionen stellen nur ein mögliches Konzept dar und sind von der jeweiligen rechtlichen Regulierung im Land abhängig.

²Bei den hier gezeigten Fahrzeugen handelt es sich um Konzeptfahrzeuge, die nicht als Serienmodelle verfügbar sind.

¹Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist. Die gezeigten automatisierten Fahrfunktionen sind aktuell in der Entwicklung befindliche Technologien, nicht für Serienfahrzeuge verfügbar und arbeiten nur innerhalb von Systemgrenzen. Alle gezeigten Nutzungsmöglichkeiten der technischen Systeme und Funktionen stellen nur ein mögliches Konzept dar und sind von der jeweiligen rechtlichen Regulierung im Land abhängig.

²Bei den hier gezeigten Fahrzeugen handelt es sich um Konzeptfahrzeuge, die nicht als Serienmodelle verfügbar sind.

Marc Lichte zeigt Henrik Wenders ein Detail am Fahrzeug.

Automatisiertes Fahren ist seit vielen Jahren im Gespräch, aber noch nicht wirklich in unserem Alltag angekommen. Wie schätzen Sie die Zukunft für das Thema ein?

Henrik Wenders: Automatisiertes Fahren1 ist ein technisch hochkomplexes Thema. Ich bin optimistisch, dass die Technologie in diesem Jahrzehnt so weit sein wird. Es bleibt aber die Frage, ob und wie der Gesetzgeber das regeln wird.

 

 

Marc, Projektionen in die Zukunft, in Filmen zum Beispiel, fordern den Betrachter immer sehr. Muss die Zukunft ungesehen, anders sein, bezogen auf Fahrzeugdesign und Mobilitätserlebnis?

Marc Lichte: Ich persönlich finde die Formen der Zukunft, etwa in Science-Fiction-Filmen, sehr interessant. Aber im Prinzip ist das nichts anderes als das, was wir machen. Wir interpolieren das Heute in Richtung Morgen. Eine große Rolle spielt dabei die Technologie. Bestes Beispiel dafür ist das automatisierte Fahren1, das ganz andere Innenräume möglich macht. Das ist zwangsläufig anders und ungesehen, weil es solche Anwendungen bisher noch nicht gab. Alle Konzeptfahrzeuge sind jedoch unverwechselbar Audi, sie enthalten Weiterentwicklungen typischer Audi-Designelemente.

 

Audi Design ist immer hoch emotional. Wie kann es auch mit Zukunftsdesign erreichen, die Menschen im Herzen zu berühren?

Marc Lichte: Indem es ihnen Freiheit gibt. Und natürlich – und das wird sich nie ändern – indem es begeistert. Wir werden auch weiterhin daran arbeiten, dass unsere Kund_innen jeden Morgen zur Garage gehen und sich darauf freuen, wenn sich das Tor öffnet und dahinter ein emotional gestaltetes Fahrzeug steht, welches bedeutsame und begeisternde Erlebnisse bietet.

Henrik Wenders: Unser Ziel ist es, Audi als Marke zu positionieren, die für progressiven Luxus steht. Nachhaltig, digital und vernetzt. Und natürlich gehört dazu weiterhin atemberaubendes Design.

 

¹Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist. Die gezeigten automatisierten Fahrfunktionen sind aktuell in der Entwicklung befindliche Technologien, nicht für Serienfahrzeuge verfügbar und arbeiten nur innerhalb von Systemgrenzen. Alle gezeigten Nutzungsmöglichkeiten der technischen Systeme und Funktionen stellen nur ein mögliches Konzept dar und sind von der jeweiligen rechtlichen Regulierung im Land abhängig.

¹Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist. Die gezeigten automatisierten Fahrfunktionen sind aktuell in der Entwicklung befindliche Technologien, nicht für Serienfahrzeuge verfügbar und arbeiten nur innerhalb von Systemgrenzen. Alle gezeigten Nutzungsmöglichkeiten der technischen Systeme und Funktionen stellen nur ein mögliches Konzept dar und sind von der jeweiligen rechtlichen Regulierung im Land abhängig.

Wir gestalten nicht mehr nur das Äußere und das Interieur, sondern auch das Erlebnis im Auto.“

Marc Lichte

Glaubwürdige Nachhaltigkeit ist für viele Menschen ein wichtiger Wert, gerade bezogen auf Mobilität. Wie spiegeln das diese Fahrzeuge wider?

Henrik Wenders: Die drei Konzeptfahrzeuge sind selbstverständlich vollelektrisch. Aber unser Anspruch an die Nachhaltigkeit geht noch weiter. Von den Zulieferern über die Produktion bis zum Produkt. In den Fahrzeugen verwenden wir teilweise recycelte Materialien, und Ziel ist es, die Serienfahrzeuge CO2-neutral anzubieten.

 

 

Sind diese Konzeptfahrzeuge Ideenträger, die nur zeigen, was möglich sein könnte, oder sind sie ein erster konkreter Test, wie solche Ideen tatsächlich ankommen?

Marc Lichte: Viele Features, Funktionalitäten und Erlebnisse, die wir in den Konzeptfahrzeugen andenken, werden sich später in der Serie wiederfinden. Das ist der Sinn von Konzeptfahrzeugen: das technisch Machbare zu erkunden und neue Lösungen anzubieten.

 

Marc, eine abschließende Frage: Mit Ihren Entwürfen für kommende Fahrzeuge müssen Sie die Zukunft quasi immer vorhersehen. Was fasziniert Sie persönlich an der Zukunft?

Marc Lichte: Dass es an uns ist, sie zu gestalten. Wenn man das akzeptiert, wird eine Chance daraus. Wir haben die Technologien und die Ideen, um die Zukunft tatsächlich besser zu machen. Die Chance finde ich sehr faszinierend.

 

Neue Ideen für eine neue Zeit

Neue Ideen für eine neue Zeit

Mit dem Audi grandsphere concept² und dem Audi skysphere concept² gibt Audi Einblick in die Zukunft der Premiummobilität, in der sich Fahrzeuge zu digitalisierten Erlebnisräumen wandeln.

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²Bei den hier gezeigten Fahrzeugen handelt es sich um Konzeptfahrzeuge, die nicht als Serienmodelle verfügbar sind.

²Bei den hier gezeigten Fahrzeugen handelt es sich um Konzeptfahrzeuge, die nicht als Serienmodelle verfügbar sind.

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