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Licht wird Kommunikation

Das neue digitale Tagfahrlicht des Audi Q4 e-tron ist individualisierbar und erzeugt dynamische Lichtinszenierungen, die mit dem Betrachter kommunizieren.

14.05.2021 Text: Bernd Zerelles - Foto: Dirk Bruniecki Lesezeit: 5 min

Audi Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 18,2–15,8 kWh/100km (NEFZ); 21,3–17,0 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Audi Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 18,2–15,8 kWh/100km (NEFZ); 21,3–17,0 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

César Muntada, Leiter Licht Design bei Audi, inmitten von Scheinwerfern.

César Muntada setzt sich in die Hocke und blickt exakt auf selber Höhe in die Frontscheinwerfer des Audi Q4 e-tron. Es scheint tatsächlich so, als würden sich zwei Gesichter gegenüberstehen – und Augen in Augen blicken: „Wir Menschen schauen uns immer zuerst in die Augen, wenn wir uns begegnen. So eine Beziehung wollen wir auch zwischen Fahrzeug und Betrachter aufbauen. Die Gestaltung der Scheinwerfer muss das Bedürfnis zum Dialog wecken: Ich sehe etwas und möchte mehr darüber wissen.“ Über diese Beziehung will César Muntada, Leiter Licht Design bei Audi, Emotionen wecken. „Sinnhaftigkeit, Entdeckertum, Perspektive – wenn wir bei Audi etwas entwickeln, steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Mit der Gestaltung und den Funktionen von Licht am Fahrzeug wollen wir die Menschen im Herzen berühren.“ Wir sind in Ingolstadt zu einem Ortstermin: die Zukunft des Lichts bei Audi – und der neue Audi Q4 e-tron.

Audi Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 18,2–15,8 kWh/100km (NEFZ); 21,3–17,0 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Audi Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 18,2–15,8 kWh/100km (NEFZ); 21,3–17,0 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

„Mit Licht wollen wir die Menschen im Herzen berühren.“

César Muntada

Lichtsignaturen passend zum Charakter des Fahrzeugs – und des Fahrers

Der Audi Q4 e-tron stellt diese Beziehung zwischen Fahrzeug und Betrachter her, indem er seinen Fahrer mit einer dynamischen Lichtinszenierung begrüßt. Er ist auch der erste Audi, der die Möglichkeit bietet, sich über Licht am Fahrzeug individuell auszudrücken. Das digitale Tagfahrlicht (enthalten in optionaler Sonderausstattung Matrix-LED-Scheinwerfer) erlaubt die Auswahl aus unterschiedlichen Tagfahrlichtsignaturen, die nicht nur zum Design des Fahrzeugs passen, sondern auch zum Kunden und zu seinem Charakter. Die Signatur kann er über das MMI des Fahrzeugs sogar jeden Tag neu einstellen, wenn er es möchte.

 

„Jede Signatur muss auf ihre Weise einen klaren Blick haben“, sagt Thomas Bühner, Exterieurdesigner und verantwortlich für das Design der Scheinwerfer und Heckleuchten des Audi Q4 e-tron. „Ich bin schon sehr gespannt, welche digitale Lichtsignatur man am häufigsten im Alltagsbetrieb sieht. Denn ihre Wahl ist ja ein direktes Feedback der Kunden auf unser Design.“ Bei der Gestaltung des Frontscheinwerfers hatte Bühner viel gestalterischen Freiraum. Denn allein der mittlere Streifen des Tagfahrlichts erzeugt schon die gesetzlich vorgeschriebenen Lichtwerte. Alle Leuchtsegmente darum herum kann der Designer für das Lichtdesign nutzen, um ein schlüssiges Gesamtbild zu schaffen.

Audi Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 18,2–15,8 kWh/100km (NEFZ); 21,3–17,0 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

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Doch bei aller digitalen Gestaltung des Tagfahrlichts über einzelne Leuchtsegmente spielt auch ein 0,5 Millimeter dünnes Edelstahlblech eine besondere Rolle bei den Frontscheinwerfern des Audi Q4 e-tron. Designer Bühner: „Von Nahem betrachtet muss alles extrem präzise sein. Die Leuchtelemente des Scheinwerfers sind jedoch relativ breite Blöcke, die uns zu grob wirkten. Wir mussten uns also etwas einfallen lassen, das optisch schmaler zu bekommen. Das gelingt uns mit dieser gebürsteten Edelstahlblende. Sie ist erstmalig nicht mehr aus Kunststoff und unterteilt alles im Vordergrund, auch wenn der Hintergrund unverändert bleibt. Fürs Auge wirkt es, als wären die Leuchtelemente viel, viel feiner ausgelegt. Nur mit den dünnen Wandstärken des Edelstahlblechs können wir die Feinheit im Design so erhöhen.“

Audi Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 18,2–15,8 kWh/100km (NEFZ); 21,3–17,0 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

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Detailbild des Audi Q4 e-tron Frontscheinwerfers.
Der mittlere Streifen des Tagfahrlichts erfüllt alle gesetzlich vorgeschriebenen Lichtwerte. Die flächigen Leuchtsegmente darum herum bekommen durch das darüberliegende Edelstahlblech ihren präzisen Charakter.

LEDs im Leuchtkörper erhalten Impulse im Millisekundenbereich

Lichtdesign und Lichtentwicklung bedeuten in der heutigen digitalen Zeit natürlich: Die einzelnen Lichtmodule werden elektronisch unterschiedlich geschaltet und leuchten dann in einer exakt definierten Art und Weise. Dies verantworten Lichtfunktionsentwickler in der Technischen Entwicklung von Audi. Für den Audi Q4 e-tron sind das Tanja Kammann für die dynamischen Coming-Home-/Leaving-Home-Inszenierungen und die digitalen Lichtsignaturen sowie Thomas Gensberger für alle Standard-Außenlichtfunktionen.

 

Audi Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 18,2–15,8 kWh/100km (NEFZ); 21,3–17,0 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

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Ein Audi Ingenieur hält ein Detail der Audi Q4 e-tron Heckleuchte in den Händen.
Die LED-Heckleuchte des Audi Q4 e-tron ist von filigranen Leiterbahnen inspiriert und trägt als zentrales Detail die in Signaturrot strahlenden Vier Ringe.

Audi Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 18,2–15,8 kWh/100km (NEFZ); 21,3–17,0 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

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Ihre Aufgabe ist es, die optischen Ideen aus dem Audi Design technisch umzusetzen, die Software so auszulegen, dass die Funktionen im Scheinwerfer und in der Heckleuchte im richtigen Moment genau so leuchten, wie es die dynamische Lichtinszenierung vorsieht. „Wir legen im Datensatz fest, wie hell einzelne Segmente strahlen, und definieren Timings, in welchen Millisekundenbereichen welche LEDs des Leuchtkörpers aktiviert werden. Für die Individualisierung programmieren wir die LED-Segmente so, dass daraus unterschiedliche Lichtsignaturen entstehen“, so Kammann.

 

Elektroniker und Informatiktechniker Gensberger ergänzt: „Audi steht natürlich dafür, dass die Straße perfekt ausgeleuchtet ist. Beim Audi Q4 e-tron gewährleistet das im Frontscheinwerfer LED-Licht für das Abblendlicht und Matrix-LED für das Fernlicht.“ In den Heckleuchten, die vereinfacht gesagt Flächen sind, die beleuchtet werden, um gesehen zu werden, nutzen die Audi Ingenieure ebenfalls die LED-Technologie. Die Heckleuchte ist von filigranen Leiterbahnen inspiriert und trägt als zentrales Detail die in Signaturrot strahlenden Vier Ringe.

Audi Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 18,2–15,8 kWh/100km (NEFZ); 21,3–17,0 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

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Licht am Fahrzeug muss klar kommunizieren

Für Stephan Berlitz, Leiter Entwicklung Licht und Sicht in der Technischen Entwicklung von Audi, bieten genau diese Flächen der Heckleuchten das größte Potenzial für die Zukunft. „Zum Beispiel ist die OLED-Technologie, welche wir in anderen Fahrzeugen in Serie haben, schön homogen. Aber wir denken weiter. Licht am Fahrzeug kann als Display funktionieren, bei dem die Kommunikation im Vordergrund steht, und zwar schnell erfassbare Kommunikation.“ Berlitz streicht mit seinen Händen über das Light Urban Experience, ein abstraktes Fahrzeugmodell, dessen Kuppel als 3D-Leinwand für Beamerprojektionen von innen dient. An diesem Lichtexponat erproben die Vordenker von Audi neue Ideen. Wie kann Licht – quasi als Display – als Human-Machine-Interface kommunizieren, und zwar nicht nur mit dem Fahrer, sondern vor allem mit der Außenwelt? Kommen Berlitz’ Hände der Oberfläche zu nah, ändert sich die Farbe von Grün auf Rot. Streicht er mit seinen Händen um die Form herum, folgen die Lichteffekte seiner Bewegung.

 

Berlitz sieht für die Kommunikation mit Licht viele Möglichkeiten: „Heute schon tragen unsere Fahrzeuge Hochleistungsrechner an Bord, die vernetzt sind mit der Welt um sie herum. Wie können wir diese Vernetzung zukünftig nutzen, um innovative Lichtfunktionen anzubieten? Es ist so vieles für die Zukunft denkbar: Anderen Fahrzeugen über Displays im Heck signalisieren, dass eine Gefahr voraus lauert. Radfahrern den toten Winkel auf den Asphalt projizieren. Fußgängern, die auf ihr Smartphone starrend herumlaufen, über Projektionen des Fahrzeugs am Boden Warnungen signalisieren.“

Stephan Berlitz streicht mit seinen Händen über ein Audi Lichtexponat.
Stephan Berlitz, Leiter Entwicklung Licht und Sicht in der Technischen Entwicklung von Audi, am Exponat Light Urban Experience.

„Licht wird ein Display zur Kommunikation.“

Stephan Berlitz

An der Zukunft des Lichts arbeiten bei Audi Techniker und Designer Hand in Hand. Denn César Muntada teilt die Vision von Stephan Berlitz: „Unser Ziel ist es, eine bessere Welt zu schaffen. Unsere Zukunft wird komplexer. Also wird Kommunikation immer wichtiger, damit wir uns besser verstehen. Wir benötigen am Fahrzeug eine Art Lichtsprache, die intuitiv, sehr einfach und weltweit verständlich sein muss. Komplexität reduzieren, Klarheit erhöhen, Kommunikation darstellen. Das ist der Weg in die Zukunft.“

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