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Angetrieben von Leidenschaft, Spaß und Neugier

Simona Falcinella, Leiterin der Abteilung Color & Trim bei Audi, über Schönheit mit Sinn – und den Audi RS e-tron GT.

02.06.2021 Text: AUDI AG – Foto: Fritz Beck Lesezeit: 7 min

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Simona Falcinella, Leiterin der Abteilung Color & Trim bei Audi, berührt lachend die Oberfläche eines Autos.

Für welche konkreten Bereiche im Audi Kosmos sind Sie zuständig? Was gehört zu Ihrem Alltagsgeschäft?

Mein Alltagsgeschäft ist gleichzeitig meine Leidenschaft. Für jedes Audi Modell die richtigen Kleider zu schneidern, jedem Modell einen unverkennbaren Charakter und eine unverkennbare Haltung zu verleihen, nach verschiedenen Ausdrucksformen des Modells in verschiedenen Farben, Kontrasttönen und Materialien zu suchen und den Charakter des Fahrzeugs mit den Wünschen und Erwartungen unserer Kunden in Einklang zu bringen: Das ist für mich Spaß pur.

 

Wir stehen hier inmitten dreier brandneuer Audi RS e-tron GT in unterschiedlichen Farben: Können Sie uns etwas zu jedem einzelnen dieser Fahrzeuge sagen?

Farben sind eine einfache, aber kraftvolle Form der Kommunikation: Sie können die Vergangenheit heraufbeschwören, die Gegenwart definieren und die Zukunft inspirieren ... Audi verfügt über Kultfarben, die im Gedächtnis haften bleiben. Einige davon sind eng mit der Motorsportgeschichte von Audi verbunden, zum Beispiel Grau und Rot.

 

Tangorot unterstreicht die sportlichen Ambitionen des Audi RS e-tron GT und die Motorsporttradition von Audi. Die Farbe ist aus diesen Gründen unverkennbares Merkmal unserer sportlichsten Modelle. Der Grauton Kemoragrau, der eng mit unserer Motorsporttradition verbunden ist, gehört zu einer besonderen Farbfamilie von Audi. Das sind kompakte Farben mit einem speziellen Sättigungspunkt. Sie kombinieren durch einen starken formgebenden Effekt das Volumen mit einer subtilen, raffinierten Präsenz, die für Audi so typisch ist. Skulpturale Flächen und Farben werden zu einer Einheit. Zu dieser Familie gehört auch die neue Farbe Taktikgrün, die für den Audi RS e-tron GT und den Audi e-tron GT quattro entwickelt wurde. Die spezielle Außenfarbe interpretiert den Farbtrend Grün völlig neu: Sie hat einen ausgeprägt technischen Charakter mit gleichzeitig seidiger Anmutung. Die Farbe verleiht den fließenden Formen des Fahrzeugs eine ganz besondere Festigkeit.

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Audi e-tron GT quattro: Stromverbrauch kombiniert*: 19,6–18,8 kWh/100km (NEFZ); 21,8–19,9 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Audi e-tron GT quattro: Stromverbrauch kombiniert*: 19,6–18,8 kWh/100km (NEFZ); 21,8–19,9 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Ästhetik ist der unmittelbarste Ausdruck unserer Kultur und unserer Gesellschaft.

Simona Falcinella

Wie schaffen Sie es, Ihre Leidenschaft für Ästhetik bei stressigem Termindruck nicht zu verlieren?

Ästhetik ist der unmittelbarste Ausdruck unserer Kultur und unserer Gesellschaft. Ich interessiere mich für Menschen und habe eine Leidenschaft für das Leben in all seinen Formen. Ich bin offen für Neues, weil ich von Natur aus neugierig und positiv eingestellt bin. Und ich glaube, dass es gerade in stressigen Zeiten wichtig ist, nie die Schönheit und den Sinn in dem, was wir tun, aus den Augen zu verlieren.

 

Als Tochter einer Modedesignerin ist Ihnen die Leidenschaft für die Sinnlichkeit von Materialien praktisch in die Wiege gelegt worden. Wirkt sich das auch heute noch auf Ihre Arbeit aus?

Ja, meine Mutter hat als Modedesignerin gearbeitet – und mein Vater war Experte für Modetextilien. Beide haben mich geprägt: Der Sinn für Schönheit und Qualität in der Ausführung ist bei mir zum Instinkt geworden – ebenso wie die Überzeugung, dass sich eine ästhetische Vision weder von einer sinnvollen Absicht noch von Technik- und Werkstoffkenntnissen trennen lässt.

 

Von klein auf habe ich meine Mutter und meinen Vater häufig zu ihren Arbeitsterminen begleitet und dabei sehr bekannte italienische Zentren für Modedesign kennengelernt. Die Atmosphäre, die ich in mich einsog, was ich dort sah, hörte, berührte, roch und lernte – das alles ist in meiner Erinnerung eingebrannt und fühlt sich immer noch fast so lebendig an wie das, was ich heute wahrnehme. Ich erinnere mich, wie mir meine Mutter Skizzen, Textilien, Knöpfe, Fäden zeigte – ich kann mich an die Farben, die Beschaffenheit, die Haptik erinnern ... Natürlich haben diese frühen Erfahrungen meine Arbeit beeinflusst und tun es immer noch!

 

Außerdem bekam ich mit, wie meine Mutter und mein Vater immer im Rhythmus des Modegeschäfts arbeiteten: Jede Saison hat ihre neuen Materialien und Kombinationen, Farben, Grafiken. Ich lernte nicht nur die Hingabe kennen, sondern auch die ständige Suche nach Ästhetik und technischen Möglichkeiten. Auch heute noch beziehe ich mich in meinem Beruf unter anderem auf ein Trendbuch für Wollfarben, das meiner Mutter gehörte – ein Erbstück, das ich in allen Unternehmen und Designstudios, in denen ich gearbeitet habe, immer mit mir geführt habe.

Simona Falcinella

Simona Falcinella, Leiterin der Abteilung Color & Trim im Audi Design Center, begann ihre berufliche Laufbahn 1984 als Modedesignerin in Mailand. Später arbeitete sie als Textildesignerin und entwickelte Stoffe für die Möbel-, Mode- und Autoindustrie. „Die Konstruktion des Stoffes selbst, Kette und Schuss auf dem Jacquard-Webstuhl, das hat mich verzaubert – und tut das auch heute noch“, erklärt sie ihren Wechsel vom Modedesign zu neuen Herausforderungen. Bereits 1989 übernahm sie die Leitung einer automobilen C&T-Abteilung in Italien. Seit 2011 leitet sie erfolgreich Color & Trim bei Audi.

Sie waren zunächst als Modedesignerin in Mailand tätig und wechselten dann zu Color & Trim. Was fasziniert Sie daran am meisten?

Audi bietet vielfältige Möglichkeiten, sich und andere in eine größere gemeinsame Vision einzubringen, Einfluss zu nehmen und beeinflusst zu werden: Tatsächlich ist das Projektteam ein Schwarm von Menschen, die sich gemeinsam in eine Richtung bewegen, um ein einziges Fahrzeug zu bauen. Letztendlich fasziniert mich bei der Markteinführung des Fahrzeugs immer wieder, wie viel Resonanz all die von uns entwickelten Ideen finden und wie groß ihr Einfluss ist.

 

Woher holen Sie sich Ihre Inspiration?

Mein Team und ich arbeiten in diesem einzigartigen Bereich Color & Trim und folgen dabei einem langen und sehr emotionalen Prozess. Denn wenn es um Farben und Materialien geht, hört die Suche niemals auf: „Finden, neu gestalten und neu interpretieren“ – unser Bereich befindet sich in ständiger Bewegung. Inspiration findet sich überall. Sie muss streng mit einer grundlegenden Analyse des Projekts und der Kenntnis der Marken-DNA verknüpft sein, kann aber auch aus der Transformationstechnologie entstehen. Während dieses Prozesses ist es wichtig, den Geist und die Augen weit offen zu halten – immer bereit für neue Lösungen und frische Ideen!

 

Es ist wichtig, den Geist und die Augen stets weit offen zu halten – bereit für neue Lösungen und frische Ideen!

Simona Falcinella

Apropos Transformation: Haben Sie das Gefühl, dass es implizite Unterschiede zwischen der Arbeit an einem Fahrzeug mit elektrischem Antrieb und einem mit Verbrennungsmotor gibt? Soll in einem Elektrofahrzeug allgemein eine andere Botschaft übermittelt werden? Oder kommt es immer auf das jeweilige Modell an?

Generell stellen Elektrofahrzeuge einen Wendepunkt für die gesamte Automobilindustrie dar. Vor allem aber sind sie das Ergebnis einer neuen globalen Denkweise und eines neuen Verständnisses von Umwelt und Nachhaltigkeit. Natürlich muss die Designsprache diesen neuen Ansatz konsequent in eine neue Ästhetik umsetzen, die alle Nachhaltigkeitswerte, die neue Technologie hinter dem Elektromotor, die digitale Verbesserung und die Konnektivität auf den ersten Blick offenbart.

 

Inwiefern haben sich die Kundenanforderungen in den letzten Jahren verändert und was erwarten Sie diesbezüglich für die Zukunft?

Der Wunsch nach nachhaltigen Materialien und das Augenmerk darauf entspringen der Gesellschaft. In den letzten Jahren haben wir, zumindest in unserer westlichen Kultur, ein zunehmendes Umweltbewusstsein erlebt, das mit einem neuen Sinn für soziale und ethische Verantwortung einhergeht. Das ist mehr als nur ein vorübergehender Trend und Audi hat sich uneingeschränkt dazu bekannt. Ich gehe davon aus, dass sich unsere Gesellschaft in Zukunft in jeder Hinsicht schnell in eine vollständig ethische und nachhaltige Richtung bewegt. Die Kunden sind anspruchsvoller und bewusster geworden: Ein cooles Produkt allein reicht nicht mehr aus. Die Leute wollen wissen, was sie kaufen und auch unter die Oberfläche blicken. Sie lesen die Etiketten, wollen wissen, woher das Produkt kommt und woraus es besteht.

 

Was ist für Sie persönlich am wichtigsten, wenn Sie über die Zukunft von Design nachdenken?

Für mich sind menschenzentriertes Design und Empathie die relevantesten Aspekte. Menschen sind so viel mehr als einfach nur Benutzer oder Kunden und ich bin der Überzeugung, dass zum jetzigen Zeitpunkt ein Bottom-up-Ansatz auf jeder Ebene essentiell ist. In meinem Fachgebiet ist zum Beispiel die Gestaltung der Mikrostruktur von Materialien von grundlegender Bedeutung, um die richtige Haptik, Opazität und einladende Wirkung zu erzielen. Gleichzeitig muss aber auch das Produkt insgesamt vom Menschen her konzipiert werden.

Inwieweit war die Arbeit an dem Projekt Audi RS e-tron GT im Vergleich zu anderen Ihrer Arbeiten einzigartig?

Der Audi RS e-tron GT ist ein Statement von Audi zu unserem Engagement für mehr Nachhaltigkeit. Der „Econyl“-Teppich etwa ist aus speziellem Garn gefertigt, das unter anderem aus gebrauchten Fischernetzen besteht, die für das Leben im Meer hochgradig gefährlich sind und recycelt werden. Auf diese Weise fließt ein wertvoller Rohstoff wieder in die Produktion von neuem Garn ein und es entsteht ein Kreislauf: Das Nylon des Teppichs kann immer wieder recycelt werden. Und genau das ist der Punkt: Audi hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und fortschrittliche Recyclingtechnologie trägt ihren Teil dazu bei, dass die die unverwechselbare Qualität, die unsere Fahrzeuge charakterisiert, nicht beeinträchtigt wird.

 

Unser Audi C&T Design Team hat das Ziel zu kommunizieren, welche Mehrwerte der Respekt vor unserer Umwelt hat. Wir wollen unterstreichen: Es ist die fortschrittliche Technologie, die die Magie des Recyclings möglich macht durch Upcycling von Abfallstoffen in puren Luxus.

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Kunden sind anspruchsvoller und bewusster geworden: Ein cooles Produkt allein tut es nicht mehr.

Simona Falcinella

Die Audi Ringe in Schwarz.
Die schwarzen Audi Ringe und der damit verbundene Verzicht auf Chrom sind nicht nur Ausdruck einer innovativen Stilsprache, sondern stehen auch für das Streben nach mehr Nachhaltigkeit. Sie kommen im Audi RS e-tron GT erstmals zum Einsatz.

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Der Audi RS e-tron GT in der Seitenansicht.

Perfekt in Form

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Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert*: 20,2–19,3 kWh/100km (NEFZ); 22,5–20,6 kWh/100km (WLTP)CO₂-Emissionen kombiniert*: 0 g/km

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