• Home
  • „Was könnte man sich als Rennfahrer mehr wünschen?“

„Was könnte man sich als Rennfahrer mehr wünschen?“

Der 14-malige Sieger der Rallye Dakar, Stéphane Peterhansel, und sein Beifahrer Edouard Boulanger gehen 2022 für Audi an den Start. Ein Gespräch über Teamgeist, die Stimmung im Cockpit und einzigartige Chancen.

26.10.2021 Text: AUDI AG - Foto: Julian Rausche, AUDI AG Lesezeit: 9 min

Der Audi RS Q e-tron bei der Fahrt durch die Wüste.
Nach den Testfahrten in Marokko ist der Audi RS Q e-tron¹ so gut wie bereit für das Team Peterhansel/Boulanger und die Herausforderung in der Wüste Saudi-Arabiens.

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten. Geschlossene Strecke, professioneller Fahrer. Nicht nachahmen.

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten. Geschlossene Strecke, professioneller Fahrer. Nicht nachahmen.

Edouard, viele haben eine Vorstellung davon, was ein Fahrer während eines Rennens zu tun hat. Aber was sind die Aufgaben eines Co-Piloten?

Edouard Boulanger: Es ist ein ziemlich vielseitiger Job, der in den letzten Jahren sogar noch komplexer geworden ist. Viele denken wohl als erstes an Navigationsanweisungen. Aber die treten wegen der immer ausgefeilteren Technologie in den Autos immer stärker in den Hintergrund. Die reine Navigation macht inzwischen nur noch die Hälfte meiner Aufgaben aus. Heutzutage muss ein Co-Pilot das Auto und vor allem die elektronischen Funktionen im Griff haben. Er fungiert als Schnittstelle zwischen Rennwagen und Fahrer. Ich versuche, Stéphane so viel abzunehmen wie nur möglich.

 

Das klingt nach einem anspruchsvollen Job und langen Arbeitstagen.

Edouard Boulanger: So ist es. Während der Dakar beginnt mein Tag frühmorgens und endet erst spät am Abend, wenn ich mit dem Team die Ereignisse des Tages nachbereitet habe. Die eigentliche Zeit im Cockpit ist mit sehr vielen Aufgaben verbunden und mitunter sehr fordernd. Ich darf kein Detail im Roadbook übersehen, andernfalls verlieren wir Zeit oder, schlimmer noch, kommen wir vom Kurs ab. Daneben muss ich auch die Fahrzeugparameter genau im Blick haben, damit wir nichts an Effizienz einbüßen. Als Rallyebeifahrer muss man gedanklich sehr flexibel sein.

 

Was also zeichnet einen guten Co-Piloten aus?

Edouard Boulanger: Es sind vor allem zwei Dinge: Aufgrund der großen körperlichen Belastung muss man wirklich topfit sein, um etwa die vielen Stöße während der Fahrt wegzustecken. Meist sehe ich nicht, was auf mich zukommt, weil ich mit dem Roadbook beschäftigt bin und mein Blick nicht auf die Piste gerichtet ist. Dann ist da die bereits angesprochene mentale Fitness. Im einen Moment prüft man das Roadbook, im nächsten muss schon eine Fahrzeugeinstellung geändert werden. Und die ganze Zeit über gibt man dem Fahrer die nötigen Informationen weiter.

Stéphane Peterhansel: Hinzu kommt, dass der Beifahrer auch sehr präzise arbeiten muss. Alle Informationen für den Fahrer müssen klar und unmissverständlich kommuniziert werden. Man darf bei alldem nicht vergessen, dass diese Aufgaben über Stunden hinweg und unter extremen Bedingungen erledigt werden.

Man muss also topfit sein?

Edouard Boulanger: Man sagt, die Schwäche eines Rennwagens ist die Konstitution der Piloten und Co-Piloten. Wir müssen keine Bodybuilder sein, aber doch fit genug, um die stundenlangen körperlichen Strapazen auszuhalten.

 

Stéphane, gilt das alles so auch für den Fahrer?

Stéphane Peterhansel: Nein, für den Fahrer ist die Situation eine andere. Ich habe die Strecke und damit auch alle Hindernisse immer vor Augen. Daher kann ich mich innerlich auf die meisten Stöße einstellen. Natürlich muss aber auch der Fahrer eine gute Kondition haben.

Edouard Boulanger: Die wichtigste Fähigkeit eines guten Fahrers besteht darin, die ganze Zeit über volle Konzentration zu bewahren. Ein paar Minuten lang mit hohem Tempo zu fahren ist nicht allzu schwierig. Das aber einen ganzen Tag und über einen Zeitraum von 15 Tagen durchzuhalten ist eine andere Sache. Ich fahre jetzt seit einem Jahr mit Stéphane und bin immer wieder aufs Neue von seiner Konstanz von der ersten bis zur letzten Minute beeindruckt. Ziemlich unglaublich eigentlich.

 

Zwischen Ihnen beiden besteht anscheinend eine Art symbiotische Gemeinschaft – Sie brauchen einander, um erfolgreich zu sein. Nach welchen Kriterien sucht man sich den geeigneten Partner aus?

Stéphane Peterhansel: Für mich ist ganz wichtig, dass wir dieselbe Sprache sprechen. In unserem Fall also Französisch. Edouard und ich blicken außerdem auf ähnliche Erfahrungen in verschiedenen Motorsportarten zurück. Es ist nicht damit getan, den Fahrer mit Streckeninformationen zu versorgen. Man muss eine fast schon metaphysische Verbindung eingehen, um ein gemeinsames Verständnis der Dinge zu entwickeln.
Edouard Boulanger: Während des Rennens dürfen wir nicht lange überlegen, was wir sagen wollen. Hier ist Effizienz gefragt. Als Beifahrer musst du wissen, welche Informationen der Fahrer braucht. Wir müssen in der Tat dieselbe Sprache sprechen – und das auch im übertragenen Sinn. Stéphane und ich sind eher ruhige Zeitgenossen. Wir schreien uns nicht gleich an, wenn Hektik und Anspannung zunehmen. Wir sind uns ziemlich ähnlich. Ich glaube, das ist unsere Stärke.

Stéphane Peterhansel: Stimmt genau. Die Stimmung im Cockpit ist sehr wichtig. Wenn der Co-Pilot aufgeregt oder gereizt ist, überträgt sich das auf den Fahrer. In einer entspannten Atmosphäre geht alles viel leichter.

Man muss eine fast schon metaphysische Verbindung eingehen, um ein gemeinsames Verständnis der Dinge zu entwickeln.“

Stéphane Peterhansel

Peterhansel und Boulanger steigen in den Audi RS Q e-tron
Die Möglichkeiten des Audi RS Q e-tron¹ und seines elektrischen Antriebs² haben sowohl das Team als auch Stéphane Peterhansel und Edouard Boulanger überrascht und nachhaltig beeindruckt.

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten.
²Der Audi RS Q e-tron kombiniert einen elektrischen Antriebsstrang mit einem Energiewandler-System aus TFSI-Motor und Generator.

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten.
²Der Audi RS Q e-tron kombiniert einen elektrischen Antriebsstrang mit einem Energiewandler-System aus TFSI-Motor und Generator.

Aber erst muss man den richtigen Partner ja finden. Wie war das bei Ihnen?

Edouard Boulanger: Co-Piloten suchen sich ihren Fahrer normalerweise nicht selbst aus. Man kann nur auf den Besten hoffen. Ich hatte Glück, denn es war mein Traum, mit Stéphane zu fahren. Dass er sich bei der Dakar 2021 für mich entschieden hat, empfinde ich als große Auszeichnung.

Stéphane Peterhansel: Wir kannten uns seit ungefähr zehn Jahren, hatten aber zuvor noch nie zusammengearbeitet. Ursprünglich wollte ich die Dakar 2021 mit meiner Frau als Co-Pilotin fahren. Sie konnte jedoch aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht dabei sein. Edouard rief mich an und meinte, dass er zur Verfügung stünde, falls ich ihn mir im Team vorstellen könnte. Wir sind daraufhin ein Kurzstreckenrennen in Polen gefahren, um die Dinge auszuloten. Wie Sie sehen, hat es gepasst.

 

In der Tat, schließlich haben Sie beide die Rallye Dakar 2021 gewonnen.

Stéphane Peterhansel: Genau. Es ist sehr ungewöhnlich, dass ein neugebildetes Team aus Fahrer und Beifahrer die Dakar gleich beim ersten Versuch gewinnt. Auch das zeigt, dass Edouard genau der Richtige ist.

 

Was war Ihre erste Reaktion, als Sie hörten, dass Audi an der Rallye Dakar teilnehmen wird und wie waren Ihre ersten Erfahrungen mit dem Audi RS Q e-tron¹?

Stéphane Peterhansel: Ich war überrascht und hielt das für eine große Herausforderung. Denn wenn es einen Wettbewerb gibt, der dem Elektroantrieb² alles abverlangen würde, dann ist es die Rallye Dakar. Immerhin legen wir zwei Wochen lang zwischen 600 und 1.000 Kilometer pro Tag zurück. Der Untergrund ist enorm schwierig, und auf Sand ist der Energieverbrauch sehr hoch. Ich dachte aber auch: Wenn jemand das schafft, dann Audi. Dann kamen die ersten Testfahrten, und ich war wirklich überrascht vom Potenzial des RS Q e-tron¹. Er lässt sich einfach fahren, weil man nicht schalten muss. Der Wagen beschleunigt sehr schnell, und das elektrische Bremssystem ist unglaublich.

Edouard Boulanger: Verglichen mit dem Status quo, hat Audi hat hier nicht nur einen Entwicklungssprung vollzogen, sondern gleich mehrere. Normalerweise geht ein Rennwagen in einer festgelegten Konfiguration an den Start – im gesamten Wettbewerb oder zumindest am jeweiligen Renntag. Der Elektroantrieb² gibt uns jedoch die Möglichkeit, während der Fahrt per Knopfdruck Änderungen an den Einstellungen oder Parametern und sogar am Fahrverhalten vorzunehmen.

 

Wie muss man sich das vorstellen?

Edouard Boulanger: Bei den Testfahrten haben wir sofort alle Optionen und Einstellungen ausprobiert. Wir haben viel Zeit darauf verwendet, den Wagen kennenzulernen und festzulegen, wie man Einstellungen für bestimmte Situationen vorab wählt. Ich kann also in vorgefertigten Mustern auf, zum Beispiel bestimmte Untergründe mit unterschiedlichen Settings reagieren.

 

Schlägt der Beifahrer vor oder ist es der Fahrer, der danach verlangt?

Stéphane Peterhansel: Es kommt darauf an, wer als erster auf eine Situation aufmerksam macht. Wenn ich besonders konzentriert bin, ist es wahrscheinlich Edouard, weil er in bestimmten Momenten mehr Zeit dafür hat.

Edouard Boulanger: Wenn ich hingegen gerade viele Details im Roadbook beachten muss, ist es eher Stéphane, der die sofortige Änderung einer Einstellung vorschlägt. So oder so, das letzte Wort hat immer Stéphane. Ohne seine Zustimmung würde ich niemals eine Einstellung ändern.

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten.
²Der Audi RS Q e-tron kombiniert einen elektrischen Antriebsstrang mit einem Energiewandler-System aus TFSI-Motor und Generator.

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten.
²Der Audi RS Q e-tron kombiniert einen elektrischen Antriebsstrang mit einem Energiewandler-System aus TFSI-Motor und Generator.

Das Cockpit des Audi RS Q e-tron.
Hightech-Arbeitsplatz: Im Cockpit des Audi RS Q e-tron¹ ist konzentriertes Arbeiten angesagt. Peterhansel und Boulanger kommunizieren nur so viel wie nötig, um Missverständnisse zu vermeiden und maximal effizient zu arbeiten.

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten.

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten.

Wie navigieren Sie heutzutage – immer noch mit Stift und Karte oder nutzen Sie digitale Systeme?

Edouard Boulanger: In den vergangenen Jahren hat der Rallyesport eine regelrechte Revolution in Sachen Navigation erlebt. Bei der Dakar 2021 haben wir zum ersten Mal ein digitales Roadbook verwendet – ein Tablet mit PDF. Ich arbeite mit einer Fernbedienung, um von einem Hinweis zum nächsten zu scrollen. Dieses Mal werden wir zwei Tablets haben, die GPS und Navigation kombinieren.

 

Neben Kommandos und Ansagen: Unterhalten Sie sich auch während des Rennens? Immerhin verbringen Sie viele Stunden zusammen in einem engen Cockpit.

Edouard Boulanger: Wir kommunizieren nur so viel wie nötig, um Missverständnisse zu vermeiden und maximal effizient zu arbeiten.

 

Sie haben schon viel erreicht im Rallyesport – sowohl als Team als auch jeder für sich. Warum unterziehen Sie sich immer noch Jahr für Jahr einer solchen Tortur?

Stéphane Peterhansel: Ich glaube, die Dakar war und ist mein Wettbewerb. Und das wird sie auch immer bleiben. Einerseits, weil ich den Motorsport ebenso wie den nie endenden Kampf gegen Dünen, Gestein, Sand und Staub liebe. Und selbstverständlich auch den Kampf gegen die Uhr und die Konkurrenz. Zum anderen liebe ich aber auch die Natur und die wunderschönen Landschaften. Ein Rennen mitten in der Wüste zu fahren ist ganz außergewöhnlich. Ich hatte das Glück, dass ich schon dabei war, als die Dakar noch in Afrika ausgetragen wurde. Danach war ich zehn Mal in Südamerika am Start. Mittlerweile fahren wir ja in Saudi-Arabien. Ich bekomme einfach nicht genug von dieser Rallye.

Edouard Boulanger: Wir lernen Orte kennen, die wir ohne die Dakar wahrscheinlich niemals zu Gesicht bekommen würden. Sie sind so entlegen, dass ein Besuch, etwa als Tourist, kaum möglich ist. Und natürlich ist die Dakar noch ein echtes Abenteuer.

 

Inwieweit können Sie die Schönheit der Landschaft genießen bei all den Aufgaben, der Konzentration und der Anspannung?

Edouard Boulanger: Wir müssen uns die Landschaft schon genau anschauen, etwa um Landmarken zu erkennen, an denen wir rechts oder links abbiegen müssen. Klar, dabei bekommen wir nur einen ungefähren Eindruck von der Umgebung. Aber zwischen den Etappen sind wir mit einem normalen Auto unterwegs. Und dann kann man wirklich in die Landschaft eintauchen.

Stéphane Peterhansel: Ich denke, man muss die richtige Motivation mitbringen. Und dank der bevorstehenden Herausforderung mit Audi sind wir motivierter denn je. Wir sind bei unserer Lieblingsrallye am Start, kommen durch beeindruckende Landschaften und nutzen die fantastische Technologie des Audi RS Q e-tron¹. Was könnte man sich als Rennfahrer mehr wünschen?

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten.

¹Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten.

Verglichen mit dem Status quo, hat Audi hat hier nicht nur einen Entwicklungssprung vollzogen, sondern gleich mehrere.“

Edouard Boulanger

Peterhansel und Boulanger stehen vor dem Wagen und unterhalten sich.
Edouard Boulanger (links) und Stéphane Peterhansel gewannen 2021 die Rallye Dakar. Seinen Erfolg verdankt das Duo auch der effektiven Kommunikation und entspannten Atmosphäre im Cockpit.

Stéphane Peterhansel & Edouard Boulanger

Im Alter von acht Jahren erhält der heute 56-jährige Stéphane Peterhansel von seinem Vater, einem Motocross-Rennfahrer, das erste Motorrad. Zehn Jahre später fährt „Mister Dakar“ mit einer Enduro seine erste Meisterschaft und holt auf Anhieb den Titel. Mit 22 nimmt Peterhansel 1988 als Werksfahrer erstmals an der Rallye Dakar teil. Zwischen 1991 und 2021 gewinnt er den Wettbewerb 14 Mal, erst auf einem Motorrad und dann, ab 1999, mit einem Auto. Bei seinem letzten Triumph heißt sein Beifahrer Edouard Boulanger.

 

Der französische Offroad-Motorrad-Fahrer Edouard Boulanger ist erst seit 2014 Co-Pilot. Zuvor war der 42-Jährige Stammgast auf den großen Marathon-Rallye-Strecken der Welt. Er erwarb sich einen guten Ruf in der Marathon-Branche, besonders als Coach für den Motorrad-Nachwuchs bei diversen Werksteams. Wie Peterhansel fasziniert den gelernten Maschinenbau-Ingenieur Boulanger neben Fahren und Technik auch das, was die Natur entlang der Marathon-Strecken bietet.

The Road to Dakar | Putting the Audi RS Q e-tron¹ through its paces

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten. Geschlossene Strecke, professioneller Fahrer. Nicht nachahmen.

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Rallye-Dakar-Rennfahrzeug; es wird nicht zum Kauf angeboten. Geschlossene Strecke, professioneller Fahrer. Nicht nachahmen.

Hinter einer kleinen Mauer sieht man das Audi-Sport-Gebäude.

Die Welt von Audi Sport

Das Herz von Audi Sport schlägt für die Faszination Motorsport. Hier erfahren Sie mehr über das Dakar-Projekt von Audi Sport.

Mehr erfahren