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Fünf Thesen zum Genuss

Zukunft ist eine Haltung. Andreas Caminada, Schweizer Spitzenkoch, definiert, warum Genuss viel mehr ist als ein exquisites Menü.

Text: Bernd Zerelles - Foto: Thomas Luethi, Lukas Lienhard, Thomas Buchwalder Lesezeit: 3 min

Porträt Andreas Caminada.
Andreas Caminada ist ein Dreisternekoch, der seiner Schweizer Heimat immer verbunden blieb. Geboren und aufgewachsen in Graubünden, hat er dort einen inspirierenden Genussort geschaffen.

Sein Nukleus ist Fürstenau im Schweizer Kanton Graubünden. In bald 20 Jahren hat Andreas Caminada (45) dort einen Genussort geschaffen mit Bündner Gasthaus, Bäckerei, Kaffeerösterei, dem vegetarischen Fine-Dining-Restaurant Oz und im Herzen: Schloss Schauenstein, ein vielfach ausgezeichnetes Sternerestaurant und Boutique-Hotel (andreascaminada.com). „Es ist ein kleines Städtchen, das wir aus dem Dornröschenschlaf geweckt haben“, sagt Caminada, der in einem Nachbartal aufwuchs. In seinen weiteren Restaurants, IGNIV by Andreas Caminada in Bad Ragaz, Zürich, St. Moritz und Bangkok, überlässt Caminada jungen Küchenchefs aus seinem Team eine Plattform, basierend auf derselben kulinarischen Philosophie einen ganz eigenen Charakter auszuformen. „Wir teilen die gleiche Vision und Leidenschaft, und sie füllen diese Orte mit Leben. Mein Ort ist das Schloss, dort trifft man mich an, und dort will ich auch bleiben.“ Hier formuliert Andreas Caminada seine Haltung mit fünf Thesen zum Genuss.

 

1. Genuss ist Lieblingsort.

„Menschen, die genießen wollen, können bei uns eintauchen, den Alltag vergessen, zur Ruhe kommen, sich dem Genuss widmen. An meinem Heimatort finden sie einen Genussort. Region und Verbundenheit, Geschichte und Aufbruch: Dieser Lieblingsort ist ein Gefühl. Für mich. Für mein Team. Für unsere Gäste.“

2. Genuss ist pur.

„Kein großes Programm, keine Ablenkung, keine Show. Nur ein gutes Essen. Ein authentisches Angebot. Im Schloss, im Oz oder im Gasthaus. Unsere Gäste freuen sich darauf. Diese Freude öffnet die Wahrnehmung. Genuss bedeutet, sich mit allen Sinnen auf das Erlebnis zu fokussieren.“

3. Genuss ist Kultur.

„Genuss ist Kultur – Gastgeberkultur. Wenn Gäste uns besuchen, sich auf uns einlassen, ist es nicht nur unsere Aufgabe, sondern auch unsere Leidenschaft, sie zu begeistern. Wenn sie sich persönlich umsorgt fühlen, dann sind die Menschen auch bereit, völlig in diese Welt einzutauchen.“

Speisezimmer.
Ein persönlicher Ort mit besonderer Atmosphäre: Andreas Caminada öffnet mit seiner Gastgeberkultur den Raum für Genuss.

4. Genuss ist Menschlichkeit.

„Wir drängen uns nicht auf und sind dennoch sehr präsent. Jede einzelne Mitarbeiterin, jeder einzelne Mitarbeiter zeigt seinen Charakter. Das spürt der Gast. Eine dezente, sehr subtile Coolness – und dennoch Perfektion – an einem sehr persönlichen Ort kreieren diese besondere Atmosphäre.“

5. Genuss ist Inspiration.

„Unser Bestreben ist, Erinnerungen zu schaffen, die bleiben. Erinnerungen an eine besondere Kulinarik, eine außergewöhnliche Atmosphäre, einen unverwechselbaren Stil. An die Zeit, die die Menschen an diesem Ort verbracht haben. Und Erinnerungen an all diejenigen, mit denen sie hier waren. Wenn sich unsere Gäste dem Momentum hingeben, diesen Ort zu erleben, prägt sich das ein, und das Genusserlebnis wird zur Inspiration.“

Henrik Wenders und Andreas Caminada im Gespräch.
Henrik Wenders (links), Head of Brand AUDI AG, im Gespräch mit Andreas Caminada.

Conversations on Progress: Henrik Wenders trifft Andreas Caminada

 

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Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch (kombiniert*) in kWh/100 km: 22,1–19,8CO₂-Emissionen (kombiniert*) in g/km: 0
Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.
Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.

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