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Dem Wasser auf der Spur

Gemeinsam mit Audi feiert das Greentech Festival seine Premiere in Asien und kommt nach Singapur. In einer der „grünsten“ Städte der Welt spielt Wasser als Ressource eine große Rolle und ist auch für Audi eines der Top-Themen beim Nachhaltigkeitsfestival.

Text: Nadia Riaz-Ahmed - Foto: Dhoomil Sheta/unsplash, Robert Fischer Lesezeit: 3 min

Das Parkgelände „Gardens by the Bay“ in Singapur
Auf dem berühmten Parkgelände „Gardens by the Bay“ in Singapur findet das Greentech Festival am 17. und 18. November statt.

Nach Berlin, London und New York kommt das Greentech Festival erstmals nach Asien ­– in die Metropole Singapur. Mit den zahlreichen Parks, Naturschutzgebieten und innovativen Architekturkonzepten zählt der kleine Stadtstaat in Südostasien zu den grünsten und smartesten Nationen der Welt. Um der wachsenden Bevölkerung, der Urbanisierung und zunehmenden Umweltherausforderungen gerecht zu werden, nimmt die Insel als smarte Nation mit neuen Städtekonzepten eine Vorreiterrolle ein. Für Singapur ist Trinkwasser als Ressource von entscheidender Bedeutung. Ein Stausee mitten im Stadtzentrum sowie die größte und modernste Entsalzungsanlage Asiens sollen dafür sorgen, dass der Stadtstaat in Zukunft wasserunabhängig wird.

 

Die Ressource Wasser ist überlebenswichtig und spielt beim Greentech Festival in Singapur am 17. und 18. November eine große Rolle. Das unterstreicht auch der Veranstaltungsort „Gardens by the Bay“: Das Konzept der 2012 eröffneten, über hundert Hektar großen Parkanlage, die im zentralen Bezirk Singapurs auf künstlich aufgeschüttetem Land angelegt wurde, basiert auf nachhaltigen Energie- und Wasserkreisläufen. Auch Audi arbeitet im Sinne einer nachhaltigeren Mobilität an effizienteren Prozessen und Wasserkreisläufen in seinen Produktionsstätten. Bis zum Jahr 2035 hat sich die Marke vorgenommen, beispielsweise den ökologisch gewichteten Wasserverbrauch in der Produktion von heute durchschnittlich etwa 3,75 Kubikmetern auf etwa 1,75 Kubikmeter je produziertem Auto zu reduzieren. Dafür nutzt Audi einen standortbezogenen Wasserkennwert, der die Wasserentnahme an den Standorten ins Verhältnis zur regionalen Verfügbarkeit setzt. Dies ermöglicht, Maßnahmen gezielt dort umzusetzen, wo Wasser besonders kostbar ist. Beim GTF in Singapur gibt Audi unter anderem Einblick darin, wie das gelingen kann.

„Wasser wird unser Leben in Zukunft stark beeinflussen“

Der sorgsame Umgang mit der Ressource Wasser steht im Fokus der Audi Umweltpolitik. Darüber spricht Daniel König, Leiter des Handlungsfeldes „Wassernutzung“ bei Audi, auf dem Greentech Festival in Singapur. Vier Fragen an König zur Bedeutung von Wasser für Industrien und den Klimaschutz.

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Porträt von Daniel König.

Warum spielt Wasser als Ressource für einen Automobilkonzern so eine große Rolle?

Wasser als Ressource ist hauptsächlich für zwei Bereiche wichtig. Zum einen wird für die Kühlung von Prozessen, aber auch Hallen und Gebäuden Wasser über Kühltürme verdunstet. Zum anderen können wir derzeit kein Auto ohne den Einsatz von Wasser produzieren. Hier spielen vor allem die Prozesse in der Lackiererei wie beispielsweise in diversen Tauchbädern eine große Rolle, aber auch bei der Dichtigkeitsprüfung oder, ganz banal, bei der Reinigung der Fahrzeuge.

 

Kommt Wasser als Thema in der allgemeinen Nachhaltigkeitsdiskussion zu kurz?

Das hängt stark von der Jahreszeit und der Region ab, aber prinzipiell ja. Klar liegt der aktuelle Diskussionsschwerpunkt bei der Dekarbonisierung, das ist auch richtig und sehr wichtig. Allerdings besteht hier eine direkte Abhängigkeit zur Ressource Wasser, und diese Beziehung geht mir in den Diskussionen zu oft unter.

 

In Singapur spielen Wassersparen und Wassergewinnung eine zentrale Rolle. Können sich dort auch Industrien etwas abschauen?

Meiner Meinung nach zeigt Singapur sehr gut, wie die Wasserprobleme der Zukunft gelöst werden können. Allein sich mit dem Thema zu beschäftigen, bewirkt schon vieles. Und dann, wie Singapur, durch Schließung von Kreisläufen zu versuchen, weitgehend unabhängig von anderen zu werden, ist der Schlüssel. Immerhin geht man davon aus, dass bis zum Jahr 2050 etwa zehn Milliarden Menschen auf der Erde versorgt werden müssen.

 

Haben Sie Tipps, wie jede_r Einzelne von uns Wasser sparen kann?

Da gibt es die bekannten Klassiker wie die Spülmaschine nur komplett gefüllt laufen zu lassen oder Regenwasser im Garten zu sammeln. Noch nicht so bekannt ist das Sparen von virtuellem Wasser. Virtuelles Wasser bezeichnet den Wasserverbrauch von Konsumgütern, der meist für die Produktion beziehungsweise Erzeugung anfällt. So wird für die Herstellung von Lebensmitteln oder beispielsweise Bekleidung viel Wasser verwendet. Daher lässt sich auch durch achtsamen Konsum Wasser sparen.

Porträt von Daniel König.
Daniel König ist Leiter des Handlungsfeldes „Wassernutzung“ bei Audi.
Der Audi SQ8 e-tron steht vor einer Garage.

Der neue Audi SQ8 e-tron

Audi legt in vielen Bereichen Wert auf nachhaltige Produktion. So auch beim neuen Audi SQ8 e-tron. Das Elektroauto bringt seinen progressiven Charakter durch die sportliche S-Optik zum Ausdruck und besitzt drei Elektromotoren für eine außergewöhnliche Dynamik.

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Audi SQ8 e-tron: Stromverbrauch (kombiniert*) in kWh/100 km: 28,0–24,6CO₂-Emissionen (kombiniert*) in g/km: 0
Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.
Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.

Audi SQ8 e-tron: Stromverbrauch (kombiniert*) in kWh/100 km: 28,0–24,6CO₂-Emissionen (kombiniert*) in g/km: 0
Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.
Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.