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„Wie hat man nur jemals anderes fahren wollen?“

Wer in digitalen Sphären wirken will, braucht die Magie der physischen Welt, sagt Nils Wollny, CEO von holoride¹. Welche Rolle Autos in Zukunft haben könnten, wie er zur E-Mobilität gefunden hat und warum Startschwierigkeiten kein Problem sein müssen, erzählt er in dieser Audi e-tron Story.

Text: Patrick Morda  Foto: Robert Fischer Lesezeit: 6 min

Nils Wollny steigt mit seinem Hund aus dem Audi aus.
So oft es geht, sucht Nils Wollny die Auszeit im Grünen. Der Wahlmünchner kommt dafür gern an den Tegernsee – vollelektrisch im Audi Q8 e-tron. Meistens mit dabei: sein Hund Bommel.

Audi Q8 e-tron: Stromverbrauch (kombiniert*) in kWh/100 km: 24,4–20,1CO₂-Emissionen (kombiniert*) in g/km: 0
Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.
Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.

Audi Q8 e-tron: Stromverbrauch (kombiniert*) in kWh/100 km: 24,4–20,1CO₂-Emissionen (kombiniert*) in g/km: 0
Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.
Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.

Die Szenerie wirkt fast schon kitschig: Der Tegernsee, südlich von München gelegen, ist an diesem Herbsttag praktisch menschenleer, die Sonne blitzt durch die Wolken, und ein paar wenige Wellen kräuseln sich am Kiesufer. Ein Hund springt durch das kalte Wasser, Pfiffe ertönen, die ihn zurück zu seinem Besitzer rufen. „Wann immer es geht, kommen wir hierher, um aufzutanken“, sagt Nils Wollny, einer der Gründer und CEO von holoride¹. Beschäftigt sich Wollny seit Jahren mit virtuellen Welten, erweiterten Realitäten und den Chancen der Digitalisierung, schätzt er doch die „Energie und die Magie, die einem nur hier gegeben wird“, sagt er. Mit „hier“ bezeichnet der 42-Jährige im Speziellen den Tegernsee, im Allgemeinen aber die physische, die „echte“ Welt. Aber was ist schon echt? „Die Generationen Z und Alpha bewegen sich schon mehr im Digitalen, als wir uns das vorstellen können. Grenzen verschwimmen zunehmend.“

2018 gründet Wollny zusammen mit zwei Partnern und unterstützt von Audi die holoride GmbH. Die Vision: ein agnostisch denkendes, offenes Technologie-Start-up, das Entertainment in Verbindung mit Mobilität neu definiert. „Zu der Zeit hatte ich gar kein Auto. Mitten in München brauchten meine Frau und ich einfach kein eigenes.“ Als Nachwuchs ins Haus kommt, ändert sich die Einschätzung. „Wir haben uns dem Thema E-Mobilität über ein Auto-Abo genähert“, erinnert sich Wollny. „Wir waren schlicht neugierig und wollten herausfinden, ob Elektromobilität zu uns passt.“ So sei das mit neuen Technologien. Man muss sie zunächst in den eigenen Alltag integrieren, um sich ein Urteil bilden zu können. Das sei mit holoride¹ im Übrigen genauso. „Wir haben dann sehr schnell festgestellt, wie uns das elektrische Fahren positiv verändert hat. Das Fahrgefühl, die Geräuschkulisse: Wir waren entspannter unterwegs, und diese Entspannung hat sich auch in den nichtautomobilen Alltag übertragen.“ Ein Zurück kann sich Nils Wollny heute nicht mehr vorstellen, im Gegenteil: „Man fragt sich, wie man jemals etwas anderes hat fahren wollen.“

„Oft überschätzt man zunächst neue Technologien, unterschätzt dann aber die Langfristwirkung.“

Nils Wollny

Natürlich sei nicht alles perfekt, auch Wollny nimmt den einen oder anderen Hemmschuh wahr. „Am Anfang gab es bei uns im Viertel vier Ladepunkte und praktisch keine E-Fahrzeuge. Das hat uns natürlich in die Karten gespielt. Heute sind es wesentlich mehr Autos und nur unverhältnismäßig mehr Ladepunkte.“ Dass man immer noch an unterschiedlichen Ladesäulen unterschiedliche Bezahlmethoden braucht, nagt an ihm. Aber der Gründer weiß: Technologie braucht Zeit zu reifen. „Iteration ist in dem Bereich unumgänglich. Oft überschätzt man zunächst die Wirkung von neuen Technologien, unterschätzt dann aber die Langfristwirkung.“

Wollny blickt gern in die Zukunft. Im Automobil steckt für ihn noch viel Potenzial abseits der Antriebstechnologie. „Wir haben uns in den zurückliegenden Jahrzehnten vom stationären zum mobilen Computing entwickelt. Dabei waren Smartphones eine Art Ikone.“ Der nächste große Schritt geht seiner Meinung nach hin zum Spatial Computing. Bedeutet: Man löst sich vom statischen Bildschirm und verbindet digitale Objekte mit physischen Orten oder interagiert im physischen Raum mit digitalem Content. Autos mit ihren hoch entwickelten Sensoren seien dafür die perfekte Voraussetzung, das ideale Spatial Device. Schlüsselbegriffe seien Virtual, Augmented und Mixed Reality, die sich am Grad der Immersion unterscheiden. Einen kleinen Ausblick darauf, was Wollny beschreibt, habe Audi seiner Meinung nach mit dem Audi activesphere concept² bereits gegeben.

Alt-Text: Nils Wollny steht mit dem Hund auf dem Arm am See.
Nils Wollny schätzt bei aller Digitalisierung die Energie und die Magie, die nur von der physischen, gemeinhin noch „echt“ genannten Welt ausgehen kann.

„Man muss neue Technologien zunächst in den eigenen Alltag integrieren, um sich ein Urteil bilden zu können.“

Nils Wollny

Irgendwann wird es dann doch herbstlich am bayerischen See, und während er Bommel auf der Rückbank des Audi Q8 e-tron sichert, kommt Nils Wollny noch ein Gedanke. Man müsse achtgeben, die Menschen nicht zu überfordern. Mit holoride¹ habe man jetzt das Angebot angepasst, um den Interessierten die Gewöhnung zu erleichtern. Neben den Spielen, die man auf dem Rücksitz über eine VR-Brille spielen kann und deren Inhalte mit den Bewegungen des Fahrzeugs interagieren, wird nun auch Video-on-demand angeboten. „Wer den Service nutzt, kann als Passagier Filme nicht mehr nur am kleinen Tablet schauen, sondern über die Brille wie auf einer Leinwand, die auch das periphere Sehen erfasst. So besteht neben dem Entertainment die Chance, Reiseübelkeit zu vermeiden“, erklärt Wollny.

Man dürfe eben bei aller Euphorie für das technisch Mögliche nicht aus den Augen verlieren, „die Menschen bei den von ihnen wahrgenommenen Problemen abzuholen“. Gelingt das, würde sich ein jeder irgendwann fragen, wie man jemals ohne das Angebot ausgekommen sei. Eben genau so, wie es bei Nils Wollny und der E-Mobilität war.

Audi Q8 e-tron: Stromverbrauch (kombiniert*) in kWh/100 km: 24,4–20,1CO₂-Emissionen (kombiniert*) in g/km: 0
Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.
Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.

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Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.
Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.

„Ich war einfach wahnsinnig neugierig“

Einige Herausforderungen der Elektromobilität liegen für Nils Wollny auf der Hand. Ein Ansatz zur Lösung auch. Hersteller von E-Fahrzeugen und Anbieter von Ladeinfrastruktur müssten noch stärker und offener zusammenarbeiten. Gleichzeitig sind viele Vorurteile gegenüber dem E-Fahren längst ausgeräumt. Noch drei Fragen an Nils Wollny zum Thema Elektromobilität.

 

01 Wie sind Sie bei der E-Mobilität gelandet?
Ich war wahnsinnig neugierig darauf, wollte es unbedingt ausprobieren. Das Fahrerlebnis hat mich von Sekunde eins an überzeugt. Fahrdynamik und Beschleunigung haben sich wunderbar angefühlt.

02 Was hat Sie überrascht?
Man verändert sehr schnell seinen Fahrstil. Ich bin viel entspannter und langsamer unterwegs als früher. Zudem wirken interessanterweise, seitdem ich elektrisch fahre, Verbrenner für mich irgendwie alt. Nachdem unser erster Abo-Vertrag ausgelaufen war, hat man uns ein Hybridmodell angeboten, aber selbst das erschien uns falsch. Wir haben uns dann fest für einen vollelektrischen Audi entschieden. Das Gefühl hat sich bis heute nicht gelegt, eher verstärkt.

03 Was ärgert Sie am meisten im elektromobilen Alltag?
An der Ladeinfrastruktur kann und muss weiter gearbeitet werden. Und damit meine ich nicht nur das Vorhandensein von Ladesäulen. Wenn man auf der Langstrecke an Raststätten in unbeleuchteten Ecken stehen muss, um zu laden, oft nicht mal vor Regen geschützt, dann ist das keine angenehme Situation. Auch passiert es noch zu oft, dass ich Ladesäulen ansteuere, die dann doch nicht vorhanden oder aktiv sind. Aber: Liegen geblieben bin ich auch noch nie.

Ein Audi Q8 e-tron angeschlossen an eine Ladesäule.

Entdecken Sie die Möglichkeiten

Egal ob für den kurzen Ausflug oder den ausgiebigen Roadtrip: Der Audi Q8 e-tron beeindruckt mit progressivem Design, hoher Reichweite und höherer Ladeleistung sowie spannenden Technologie-Highlights. Das vollelektrische Modell bietet zudem ein hohes Maß an Komfort für alle Mitfahrenden und überzeugt mit seiner Fahrdynamik. Finden Sie Ihren ganz individuellen Audi Q8 e-tron und erleben Sie die holoride¹-Technologie.

Jetzt konfigurieren

Audi Q8 e-tron: Stromverbrauch (kombiniert*) in kWh/100 km: 24,4–20,1CO₂-Emissionen (kombiniert*) in g/km: 0
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Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.

Audi Q8 e-tron: Stromverbrauch (kombiniert*) in kWh/100 km: 24,4–20,1CO₂-Emissionen (kombiniert*) in g/km: 0
Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO₂-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.
Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor.

 

Der Betrieb des holoride-Angebots ist auf die zweite Sitzreihe beschränkt. Die Nutzung der 3D-Virtual-Reality-Brille während der Fahrt: ist ausschließlich für Personen der zweiten Sitzreihe auf den seitlichen Sitzpositionen zugelassen ist für Personen über 1,5 Meter Körpergröße erlaubt ist nur erlaubt, wenn die Person, die die 3D-Virtual-Reality-Brille nutzt, mit ihrem vollständig ausgestreckten Arm (inklusive gestreckter Finger) kein vor ihr befindliches Objekt (z. B. hintere Fläche des Vordersitzes) erreichen kann ist nur erlaubt, wenn die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Haltevorrichtung) an der 3D-Virtual-Reality-Brille angebracht sind Weitere Informationen zum holoride-System finden Sie unter www.holoride.com.

¹Bestandteil von Audi connect Navigation & Infotainment (IT3).
Der Betrieb des holoride-Angebots ist auf die zweite Sitzreihe beschränkt.

Die Nutzung der 3D-Virtual-Reality-Brille während der Fahrt:
- ist ausschließlich für Personen der zweiten Sitzreihe auf den seitlichen Sitzpositionen zugelassen
- ist für Personen über 1,5 Meter Körpergröße erlaubt
- ist nur erlaubt, wenn die Person, die die 3D-Virtual-Reality-Brille nutzt, mit ihrem vollständig ausgestreckten Arm (inklusive gestreckter Finger) kein vor ihr befindliches Objekt (z. B. hintere Fläche des Vordersitzes) erreichen kann
- ist nur erlaubt, wenn die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Haltevorrichtung) an der 3D-Virtual-Reality-Brille angebracht sind

Weitere Informationen zum holoride-System finden Sie unter www.holoride.com.

²Bei dem genannten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeig, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist.

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