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Der Blick von Audi

Die Audi Eyes sind die neue Audi Lichtikone. Designer Lukas Rittwage gestaltete sie auf Basis der vier Ringe.

08.04.2022 Text: Bernd Zerelles - Foto: Dirk Bruniecki Lesezeit: 4 min

Designer Rittwage präsentiert die Audi Eyes am Bildschirm.

Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist.

Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist.

Es ist diese tiefe innere Freude – und ja, auch etwas Stolz –, mit der Lukas Rittwage über die Audi Eyes spricht, die er entworfen hat. „Die Pupille in der Mitte, dieser fokussierte Blick“, Rittwage hält kurz inne, atmet, genießt – „jeder, der in die Audi Eyes blickt, spürt Audi.“

Lukas Rittwage ist Designer im Audi Lichtdesign-Team. Er war mit der Aufgabenstellung konfrontiert: Entwerft einen Scheinwerfer, der das Potenzial besitzt, eine echte Audi Ikone zu werden – reduziert und augenartig zugleich. Ein klares und prägendes Lichtdesign-Element für zukünftige Fahrzeuggenerationen. Die Audi Eyes. Die drei Concept Cars Audi skysphere concept¹, Audi grandsphere concept¹ und Audi urbansphere concept¹ tragen sie schon.

¹Bei den beschriebenen Fahrzeugen handelt es sich um Konzeptfahrzeuge, die nicht als Serienfahrzeuge verfügbar sind.

¹Bei den beschriebenen Fahrzeugen handelt es sich um Konzeptfahrzeuge, die nicht als Serienfahrzeuge verfügbar sind.

Besondere Herausforderungen verlangen besondere Ideen. Audi Designer Rittwage startete nicht mit Skizzen, sondern wählte eine grafische Herangehensweise: „Ich hatte sofort den Ansatz, unser Markenlogo als Basis für die Gestaltung zu nutzen. Die Audi Ringe sind für mich nicht nur eines der stärksten Markenzeichen im Automobilsektor mit enormem Wiedererkennungswert. Sie sind auch grafisch extrem klar und stark.“

 

Seine Überlegung: Das Audi Logo besteht nur aus der Grundform Ring und Überschneidungen. Das eröffnet aber zugleich großen Spielraum. Rittwage begann zu experimentieren. Immer mit der Fragestellung im Kopf: Wie kann man einen Augencharakter erschaffen? Als er die zwei mittleren Ringe verstärkte, hoben sie sich vom Untergrund ab, erzeugten etwas Tiefe, schoben sich in den Fokus, und als er sich auf deren Schnittmenge konzentrierte, erblickte er schnell: eine Pupille. Er legte Schnitte darüber, arbeitete mal Konturen aus, mal Flächen: „Das Erscheinungsbild im Audi Lichtdesign ist offen in Form, Flächen und Linienführung. Ich wollte gezielt eine völlig neue Anmutung erschaffen.“ Also betonte er die kreisförmigen Flächen der Schnittmenge der Ringe. Und da waren sie: flächige Kreise, die durch Rechtecke beschnitten sind. Die Audi Eyes.

„Wir unterstützen durch Lichtgestaltung immer den Charakter eines Fahrzeugs, verleihen ihm ein Gesicht.“

Lukas Rittwage

Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist.

Bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das nicht als Serienfahrzeug verfügbar ist.

„Obwohl ich im Auge nur zwei Ringe betone, war es mir wichtig, dass ich imaginär alle vier Ringe als vorhanden betrachte“, so Rittwage. Bedeutet: Im Leuchtenkörper eingepasst ist der Mittelpunkt auf die Pupille der Audi Eyes justiert, die gesamte Breite entspricht jedoch dem Audi Logo. Die beiden äußeren Bereiche bieten damit Platz, eine zusätzliche Tagfahrlicht- sowie Coming-Home- und Leaving-Home-Funktion zu übernehmen. Rittwage: „Ein wichtiger Gedanke bei der Gestaltung war, die von uns über die letzten Jahre getriebenen Lichtinnovationen weiterhin in vollem Maße zu nutzen. Mit einer digitalen Lichtgestaltung sind wir in der Lage, Lichtflächen zu verändern.“

 

Entscheidend ist bei Rittwages grafischem Ansatz, die Grundform Kreis in die Parallelität des Leuchtenkörpers zu legen, dass zugleich zwei Dinge erreicht werden: Einerseits eine große Flexibilität in der detaillierten Ausgestaltung, die Freiheiten lässt, einem sportlichen Fahrzeug einen anderen Ausdruck zu verleihen als beispielsweise einem Fahrzeug der Kompaktklasse – über Vertiefungen, andere Anformungen, besondere Details, kurz: präzise ausgestaltetes Design eben. Sitzt der horizontale Schnittpunkt der beiden Audi Ringe höher, wird der Ausdruck des Auges runder, entspannter. Zieht Rittwage die Kurven der Ringe straffer oder setzt er Schnitte schräger, entsteht ein fokussierterer Blick. Mal ist die Pupille etwas größer, mal etwas kleiner. Zum anderen gewährleisten die Audi Eyes jedoch, dass das Erscheinungsbild aus der Ferne immer charakteristisch und unverwechselbar ist. Lukas Rittwage fasst es so zusammen: „Entscheidend ist, welcher Ausdruck in der Symmetrie beider Scheinwerfer und im Gesamtbild mit dem Singleframe sowie den Proportionen des Fahrzeugs entsteht. Wir unterstützen durch Lichtgestaltung immer den Charakter eines Fahrzeugs, verleihen ihm ein Gesicht.“

Und zum Schluss erzählt Rittwage schmunzelnd noch eine Anekdote: „Für mich war Audi immer die Marke, die in der Automobilgestaltung am stärksten die Bauhaus-Philosophie repräsentiert. Eine gestalterische Logik, die zu einer klaren Ästhetik führt. Als wir Marc Lichte, unserem Head of Design, den Entwurf meiner Audi Eyes vorstellten, sagte er: ‚Das ist genau der Bauhaus-Ansatz, die Audi Logik, die uns ausmacht.‘ Für mich war das die größte Bestätigung, das schönste Gefühl und sehr emotional. Denn ich bin in Sichtweite zum Bauhausgebäude geboren und in Dessau aufgewachsen.“ Da ist sie wieder: diese tiefe innere Freude.

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